Salon findet in der Baracke statt!

Hallo zusammen,

eigentlich sollte der Salon féministe „Feministische Psychiatriekritik“ morgen im Institut für Politikwissenschaften (Raum SCH100.125) stattfinden. Die Baracke (direkt hinter dem Institut, am Aasee) ist aber kurzfristig freigeworden, daher wird die Lesung dort stattfinden. Gebt die Info gerne weiter!

Bis morgen – wir freuen uns auf euch!

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Salon féministe Vol.22: Trans* und Elternschaft // 10.12.2017

Vortrag mit Rix Weber: Trans* und Elternschaft – Verhandlungen normativer Vorstellungen von Familie und Geschlecht

Es ist nicht sehr verwunderlich, dass es kaum Forschung über trans*Eltern gibt: Erst seit 2011 ist eine Zwangssterilisation für trans* Menschen nicht mehr Pflicht, sofern sie eine Personenstands- und Namensänderung wollen. Andererseits gab es in den letzten Jahren durchaus einige Publikationen rund um feministische Elternschaft. Die Perspektiven von trans* Eltern jedoch werden darin häufig marginalisiert und kommen leider immer noch viel zu kurz. Insbesondere wenn es um Elternschaft geht, sind die Biologismen nicht weit. Rix Weber interviewte Eltern, welche erst nach der Geburt der Kinder ihr trans* Coming Out hatten. In diesem Vortrag werden erste Ergebnisse der Forschung präsentiert: Es geht um Rollenanforderungen die sich ändern, Umgangsstrategien mit vergeschlechtlichen Anrufungen während der Schwangerschaft, Widersprüche um Selbstbeschreibungen (Der Mama? Die Papa?), um Kindeswohl in vermeintlicher Gefahr, Ansprüche an die Erziehung, und letztlich auch um Handlungsoptionen, nicht nur für Eltern.

Rix Weber studiert an der Universität Göttingen im Master Geschlechterforschung und ist Elter* von zwei Kindern. Rix ist trans*aktivistisch und queer-feministisch unterwegs.

Kaffee und Kuchen gibt es ab 14.30 Uhr, der Vortrag beginnt um 15.30 Uhr.

 

transkids

Salon féministe Vol. 21

Peet Thesing: Feministische Psychiatriekritik

Peet Thesing liest aus ihrem Buch „Feministische Psychiatriekritik“. Das Thema Psychiatriekritik ist schon lange aus dem Blickfeld von Feminist*innen verschwunden. ›Helfende‹ Maßnahmen werden nicht (mehr) gesellschaftskritisch analysiert, auch psychiatrisch-medizinische Ansätze werden nicht auf ihre strukturelle Bedeutung hin befragt – Geschichte scheint es in der Psychiatrie nicht zu geben.

Dabei sind viele Fragen offen: Wie eigentlich entstehen ›psychische Krankheiten‹ in dieser Gesellschaft? Wie wird zwischen krank und gesund (nicht) unterschieden? Wird Homosexualität tatsächlich nicht mehr als Krankheit betrachtet? Womit wird psychiatrische Gewalt begründet? Welche Rolle spielen legale Drogen und Therapien? Hört die feministische Forderung »My body, my choice« bei Essstörungen und Selbstverletzungen auf?

Thesing hinterfragt psychiatrische Ansätze aus einer gesellschaftskritischen Perspektive. Dabei orientiert sich die Autorin am Wissen Psychiatrie-Erfahrener. Es geht um die Trennung zwischen gesund und krank, um die Entstehung von Diagnosen, um Homosexualität und Hysterie und die Macht der Gutachten. Es wird beschrieben, wie psychiatrische Gewalt funktioniert; Fesselungen und die Verabreichung von Medikamenten werden dabei ebenso analysiert wie psychische Zugriffe.

Abschließend werden Optionen vorgestellt, die Handlungsfähigkeit wieder möglich macht, wenn die Psychiatrie sich nicht als Ort des ›Helfens und Heilens‹ erweist. Es wird auch ausreichend Zeit für Fragen und Diskussion geben.

Der Vortrag wird im Institut für Politikwissenschaften (Scharnhorststraße 100) im Raum 100.125 (erste Etage) stattfinden.fempsyhkritik_neu

Der Salon muss leider ausfallen!

Guten Morgen zusammen!
Weil es heute Orkanwarnungen gibt, fällt leider auch der Zug der Referentin aus. Deswegen muss der Salon féministe heute leider ausfallen! Es ist noch nicht ganz klar, ob der Vortrag nachgeholt werden kann, sobald wir mehr wissen, melden wir uns aber bei euch! Verbreitet die Nachricht gerne weiter und genießt euren Sonntag!

Salon féministe Vol. 20

salon_afd2Vortrag mit Juliane Lang, Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus

„Wider den Feminismus!“ – Geschlechterpolitiken in der AfD

Der „Kampf gegen Gender und den Feminismus“ und populistische
Forderungen zur Besserstellung „deutscher Familien“ bestimmen extrem rechte Mobilisierungen und Wahlkämpfe. Aktuell immer mit dabei: die Partei „Alternative für Deutschland“. Die AfD äußert sich offen familienpopulistisch, frauenfeindlich und homophob – und bestreitet ihre Wahlkämpfe mit altbekannten antifeministischen Forderungen. Der Einzug der Partei in den Deutschen Bundestag stellt die Gesellschaft und insbesondere geschlechterpolitisch Engagierte vor neue Herausforderungen.
Der Vortrag beleuchtet deswegen familien- und geschlechterpolitische Programmpunkte der AfD und diskutiert die Bedeutung dessen für antifaschistische Auseinandersetzungen mit der AfD und anderen besorgniserregenden BürgerInnen.

Vor und nach dem Vortrag gibt es wie immer die Möglichkeit bei Kaffee und Kuchen zu quatschen und weiter diskutieren.

Denkt dran, dass der Vortrag diesmal nicht wie sonst in der Baracke, sondern in der Leostraße 16 stattfindet!

Wir freuen uns auf euch!

Save the dates

Hallo zusammen,

 

wir sind gerade in der Planung für die nächsten Salons. Hier sind schonmal ein paar Daten, die ihr in euren Kalender eintragen könnt. Die Orte werden jeweils noch bekannt gegeben, genau wie kurzfristige Änderungen!

29.10: Juliane Lang – Frauenbilder und Familienpolitik der AfD. (In der Leostraße 16)

23.11. um 19 Uhr: Peet Thesing- Feministische Psychiatriekritik

10.12.: Rix Weber: Trans* und Elternschaft

Außerdem haben wir Ceren Saner am Sonntag in die Baracke eingeladen – kommt vorbei!

Wir freuen uns auf euch!

 

 

 

 

Salon féministe 19: „Isn’t it love“ Perspectives on art, lgbttiq-everydaylife & activism in Istanbul, Turkey

„Isn’t it love“
Perspectives on art, lgbttiq-everydaylife & activism in Istanbul, Turkey
Mit der Fotografin Ceren Saner

______Vortrag wird in englischer Sprache gehalten_________

Ceren Saner versteht sich als künstlerisch-dokumentarisch arbeitende Aktivistin und arbeitet zu den Themen wie Freundschaft, Liebe und Familie im LGBTTIQ-Leben in Istanbul.

In ihrer Kunst befasst sie sich vor allem mit Alltagssituationen und versucht, diese in ihrem Werk empathisch-sinnlich nachzufühlen. Ihr Medium dabei ist die Fotografie.

Vor dem Hintergrund aktueller Repressionen gegen LGBTTIQ in der Türkei, gewalttätiger Übergriffe und Festnahmen von Demonstrierenden schon auf dem Pride March 2016 in Istanbul sowie während und nach dem Putschversuch berichtet Ceren Saner in ihrem Vortrag über ihre eigene Kunst und ihr Leben in der türkischen Metropole sowie die aktuelle Situation für LGBTTIQ.

Ceren Saner wird ihre Arbeiten zeigen und diese mit einem Vortrag verbinden.

——-Solltet ihr ein Übersetzung benötigen oder eine Kinderbetreuung, dann meldet euch bitte mindestens eine Woche vorher bei uns——-

Weiterlesen

Sommerpause

Hallo zusammen,

wir machen nach der Präsenzzeit am 22.08. eine Sommerpause und sind erst am 19.09. wieder dienstags von 18.30 – 20 Uhr im AStA. Falls ihr trotzdem Anliegen habt, schreibt uns aber gerne eine Mail! Wir wünschen euch einen schönen Sommer und bis im September!

Sina und Lena

Salon féministe 17: Frauen*historischer Stadtrundgang

salon17

Kurz vor den letzten Klausuren nochmal auf andere Gedanken kommen und den Schreibtisch gegen die frische Luft tauschen?

In diesem Jahr bieten wir als Summerfun-Special pünktlich zur heißen Klausurenphase einen Stadtrundgang durch Münster an, der die Geschichte von Frauen in der Stadt im Fokus hat.
Wir haben die Arbeitsgruppe Frauengeschichte in Münster eingeladen, um euch diese ein bisschen näher zu bringen.

Für erfrischende Getränke und kleine Snacks zwischendurch sorgen wir gerne!

Solltet ihr es nicht schaffen: Die Frauenstadtrundgänge finden auch sonst regelmäßig statt. Unter: http://frauen-stadtrundgaenge-muenster.de/ findet ihr alle Infos, die ihr braucht.

Bis bald also!

Einladung zum Frauenplenum

Auf der letzten Frauen*vollversammlung haben wir beschlossen, dass es in Zukunft wieder ein regelmäßiges Frauen*plenum geben soll. Dabei geht es erstmal ganz allgemein darum, dass wir die Struktur eines regelmäßigen Treffens außerhalb des Salon féministe wieder einführen wollen. Ziel des Plenums ist es, unsere Arbeit transparenter zu gestalten und anderen Gruppen und Einzelpersonen einen Raum für den Austausch von Kritk/Anregungen/Unterstützung zu geben.

Daher laden wir euch nun zum ersten Treffen am Dienstag, den 30.5.2017 um 20:00 Uhr in unser Büro im AStA-Häuschen einladen.

Wir besorgen Getränke und ein paar leckere Snacks!

Wir freuen uns auf euch! Wenn es sehr warm ist, können wir uns auch auf die Wiese vorm Schloss setzen.

Sina und Lena