Präsenzzeiten während der Semesterferien

Wir wünschen euch allen eine erfolgreiche Klausurenphase und schöne Semesterferien. Während der vorlesungsfreien sind wir an folgenden Tagen im AStA:
11.2., 18.2., 3.3., 17.3., 31.3.
Ansonsten sind wir per Mail unter asta.frauenreferat@uni-muenster.de erreichbar.

29.03.2020: Workshop für Trans* und Gender non-konforme Menschen

81649507_2741378345977506_1561428398318813184_o

In diesem 5-­stündigen Workshop hast du die Möglichkeit deinen Körper in Bewegung und Ruhe zu erleben, dich mit und ohne Körperkontakt spüren und kennen zu lernen. Der Fokus wird auf dem Brustkorb sein. Wir werden verschiedene körperpraktische
Übungen aus der Körperarbeit, Massage, Entspannung und Tanz gemeinsam durchführen. Die Übungen können Körperkontakt enthalten – wenn du magst. Zwischendurch gibt es immer wieder angeleitete Phasen zur alleinigen oder gemeinsamen Selbstreflexion. Durch körperpraktisches Erleben nähern wir uns unserem Körper und unserem Brustkorb an und nehmen unsere Körper explizit wahr.

Der Workshop ist für alle offen – egal wie du dich geschlechtlich verortest. Ob trans* Mensch, nicht-binär, weder-noch, gender non-konform oder ganz anders. Alle Übungen sind trans*sensibel konzipiert und es gibt immer alternative Möglichkeiten die Übungen
durchzuführen. Du entscheidest selbst, wie weit du dich, deinen Körper und Brustkorb erkunden möchtest.
VON: Kasi Giesler, Theaterpädagoge
WANN: Sonntag, 29.03.2020 von 14-19 Uhr
WO: tba (Münster)
ANMELDUNG: asta.frauenreferat@uni-muenster.de
bis zum 13.3.2020

Die Teilnahme ist kostenlos
Die Plätze sind allerdings begrenzt.

Salon féministe Vol. 33: „Incels – Geschichte, Sprache, Ideologie eines Online-Kults“

73474987_2363867887164136_7544320646260457472_o

Wann: 23.02.2020 um 14 Uhr

Wo: Baracke, Scharnhorststraße 100, 48151 Münster (hinter dem Institut für Politikwissenschaften)

Gemeinsam mit der Projektstelle Ideologiekritik des AStAs der Uni Münster organisieren wir am 23.02.2020 unseren 33. Salon féministe.

„Incel“ ist die Kurzform für „Involuntary Celebate“ – unfreiwillig im Zölibat lebende. Männer, so die Incel-Ideologie, hätten ein angeborenes Recht auf Sex, der ihnen jedoch von Frauen verweigert wird. Dafür müssen Frauen verurteilt und bestraft werden. Wenn das Internet nicht mehr Ventil genug ist für den eigenen Frust ob der Bösartigkeit von „Femoids“ oder der vermeintlichen Opferrolle, suchen es Incels im misogynen Terrorakt. Dieser Vortrag liefert einen feministischen und sozialpsychologischen Einblick in eine der wohl toxischten Subkulturen unserer Zeit.

Der Vortrag wird gehalten von Veronika Kracher studierte Soziologie und Literatur und arbeitet als freie Journalistin. Neben materialistisch-feministischer Gesellschafts- und Kulturtheorie arbeitet sie momentan vor allem zur Alt Right-Bewegung und zur neuen Rechten.

Salon féministe Vol. 32: Der Staat als Feminist?! Kritik des staatlichen Feminismus

Wann: 16.02.2020 um 15.30 Uhr

Wo: Baracke, Scharnhorststraße 100, 48151 Münster (hinter dem Institut für Politikwissenschaften)

n-large-16x9-far

Kita Ausbau, „familienfreundliche“ Unternehmen, Gleichstellungsbeauftragte, Eltern­ und Betreuungsgeld sind in aller Munde und werden sowohl in Parlamenten als auch am Küchentisch diskutiert. Es entsteht der Eindruck, dass der Staat der neue Verbündete im Kampf um eine Gleichstellung der Geschlechter geworden ist. Trotz aller „Bemühungen“ staatlicherseits ist weder eine formelle noch eine reale Gleichstellung in Sicht. Das ist kein Zufall. Bei genauerer Betrachtung wird deutlich, dass mit den umgesetzten Strukturen und Gesetzen ganz andere Ziele als die Befreiung der
Frau angestrebt werden.

Im Vortrag wollen wir herleiten, welche Vermittlungszusammenhänge zwischen Kapitalismus, staatlicher Steuerung und der Konstituierung eines Geschlechterverhältnisses auf Kosten der Frau bestehen. Hierfür leiten wir historisch aus den unterschiedlichen feministischen Strömungen her, welche Teilaspekte sich vom Staat einverleibt wurden und in welchem Zusammenhang sie zur kapitalistischen Verwertungslogik stehen. Dabei wollen wir nicht nur bei einer Kritik verharren, sondern auf ihrer Grundlage herausarbeiten, wie ein Feminismus konzipiert sein sollte, der auf die Befreiung der Frau abzielt und diese in eine gesamtgesellschaftliche Befreiung einbettet.

Der Vortrag wird gehalten von Diskursiv Aachen und startet um 15.30 Uhr. Kommt gerne schon um 15 Uhr zu Kaffee und Kuchen. Solltet ihr eine Kinderbetreuung benötigen, sagt uns gerne im Vorhinein per Mail an asta.frauenreferat@uni-muenster.de Bescheid.

Heuten abend ist viel los! (29.10.2019)

Hallo zusammen,

da heute viele Veranstaltungen sind, die wir sehr wichtig finden, fällt unsere Sprechstunde aus. Stattdessen sind wir bei zwei von diesen drei Veranstaltungen. In wichtigen Fällen schreibt uns gerne eine E-Mail, dann können wir uns spontan im Laufe der Woche zusammensetzen.

Die erste Veranstaltung auf die wir euch aufmerksam machen wollen, ist die Vollversammlung (kurz: VV) der lesbischen und bisexuellen Student*innen an der WWU Münster. Dazu lädt das Autonome Lesbenreferat im AStA der Uni Münster ein. Die VV findet heute um 19:00 Uhr im AStA (Schlossplatz 1, 48149 Münster) Raum 108 statt.

2. Der Arbeitskreis Verbindungswesen Münster lädt im Rahmen der Kritischen O-Woche zum Film „Heil Germania!“ ein. Dieser wird um 18:30 Uhr im Cinema gezeigt. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit sich mit dem Regisseur Lion Bischof auszutauschen.

3. Das feministische Aktionssemester des AStAs der FH Münster hat Felicia Ewert zu einem Vortrag/einer Lesung eingeladen. Bei der Veranstaltung im SpecOps wird Felicia das Buch „trans.frau.sein“ vorstellen und auf offen transfeindliche und biologistische  Strukturen, Organisationen und Denkweisen, nicht nur in konservativen Kreisen, sondern auch im universitären Umfeld. Los geht´s um 19:00 Uhr!

Wir wünschen euch einen schönen Abend!

 

Willkommen in Münster oder im neuen Semester!

Hallo liebe neue*n und alte*n Freund*innen,

auch wir wollen euch in Münster bzw. im neuen Semester willkommen heißen!

Wir haben euch eine kleine Auswahl an regelmäßigen und unregelmäßigen Terminen rausgesucht, die für euch interessant sein könnten:

In der Leo:16 gibt es einmal im Monat den QueerFem Tresen. Die nächsten Male sind am heute, 28.11. und 26.12., es geht immer so ab 20 Uhr los. Der QueerFem Tresen ist ein Ort um andere kennenzulernen, sich in entspannter Kneipenatmosphäre auszutauschen und abzuhängen.

Es gibt außerdem frauenhistorische Stadtrundgänge durch Münster. Diese finden jeden zweiten und dritten Mittwoch statt und haben unterschiedliche Schwerpunkte, so dass es immer mal wieder ein Thema gibt, zu dem ihr vielleicht noch nicht so viel wisst. In den nächsten Monaten findet der Stadtrundgang an folgenden Tagen und zu folgenden Themen statt:

Die nächsten Termine:

Mi. 09.10.2019           „Politikerinnen in und aus Münster“

Mi. 16.10.2019           „Politikerinnen in und aus Münster“

Mi. 13.11.2019           „Frauen in Kriegs- und Friedenszeiten.“

Mi. 20.11.2019           „Frauen in Kriegs- und Friedenszeiten.“

Mi. 11.12.2019           „Die kurze Zeit der Täufer*innen …“

Treffpunkt ist jeden zweiten und dritten Mi. um 16.30 Uhr am Eingang zum Fürstenberghaus (F-Haus), Domplatz; der Teilnahmebeitrag beträgt 6,00 €, ermäßigt 4,00 €. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Regenwetter finden die Rundgänge nicht statt. Wir unterstützen die Frauenstadtrundgänge, so dass Studentinnen nur den ermäßigten Beitrag zahlen müssen. Mehr Infos findet ihr unter: http://frauen-stadtrundgaenge-muenster.de/

Unser Salon féministe findet in diesem Wintersemester nur sehr unregelmäßig statt: Aber am 4.12. laden wir euch gemeinsam mit der Projektstelle Ideologiekritik zu einem Vortrag ein. Mehr Infos dazu folgen in Kürze.

Das autonome Lesbenreferat bietet seit einiger Zeit einen Lesekreis. Hier könnt ihr jederzeit einsteigen und gemeinsam mit anderen lesbische Literatur lesen. Mehr Infos findet ihr hier: https://www.facebook.com/events/462958387894904/. Außerdem findet am 29.10.2019 die Vollversammlung aller lesbischen und bisexuellen Student*innen der WWU im AStA statt. Ab 19 Uhr geht es los.

Wir unterstützen in diesem Semester das Aktionssemester des AStAs der Fachhochschule, das unter dem Motto „Queere Utopien und feministische Realitäten“ steht. Die Macher*innen haben ein super Programm aus dem Boden gestampft und es gibt jede Menge spannende Workshops, Vorträge und vieles mehr. Hier die Termine, die noch in diesem Jahr stattfinden:

  1. Oktober, 19 Uhr: Vortrag und Lesung von und mit Felicia Ewert: “Trans. Frau. Sein” (SpecOps network, Von-Vincke-Straße 5-7, Münster)
  2. November, 19:30 Uhr: Feministischer Poetry Abend “No Phobia in Utopia” (SpecOps network, Von-Vincke-Straße 5-7, Münster)
  3. November, 19 Uhr: Free, safe, legal – Kämpfen für das Recht auf Schwangerschaftsabbruch, Vortrag des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung Münster (neben*an, Warendorfer Str. 45-47, Münster)
  4. November, 18 Uhr: „Was verdient die Frau?: Wirtschaftliche Unabhängigkeit“ aus dem Workshop-Set: Sprungbrett in Aktion des DGB von Annika Salingré (Johann-Krane-Weg 25, Raum 110/111, Münster)
  5. November, 18 Uhr: Workshop des Kollektivs Glitzerkatapult: “Schönheitsideale in die Tonne treten!” (Johann-Krane-Weg 25, Raum 110/111, Münster)
  6. Dezember, 19 Uhr: Lesung mit dem International Women* Space “Als ich nach Deutschland kam” (Trafostation, Schlaunstraße 15, Münster)
  7. Dezember, 19 Uhr: Töpferworkshop “Sculpting Body Diversity” (Clay Room, Diepenbrockstraße 11-13, Münster) Anmeldung unter feminismus@astafh.de
  8. Dezember, 19 Uhr: Angeleitete Loving-Kindness-Meditation mit Yoga: Selbstliebe (Johann-Krane-Weg 25, Raum 110/111, Münster)
  9. Dezember, 19 Uhr: Angeleitete Loving-Kindness-Meditation mit Yoga: Selbstliebe (Steinfurt: Stegerwaldstraße 39, Raum S4)
  10. Dezember, 18:30 Uhr: Vortrag von Charlotte Kaiser: Queering Intersectionality – zwei kritische Konzepte im Dialog (Ort wird noch bekannt gegeben)

Es gibt in Münster einige feministische Gruppen, die für interessant sein könnten, hier eine Liste, die bestimmt nicht vollständig ist (schreibt uns gerne, wenn ihr euch übergangen fühlt und wir nehmen euch gerne auf):

Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung:

https://www.sexuelle-selbstbestimmung.de/vor-ort/muenster/

Kritische Mediziner*innen Münster:

https://www.facebook.com/pages/category/Community/Kritische-Mediziner_innen-M%C3%BCnster-389687528191242/

Das Neueinsteiger*innen-Treffen findet am 6.11.2019, um 18 Uhr im Paul-Gerhardt-Haus statt.

Feministischer Streik Münster:

https://www.facebook.com/FeministischerStreikMs/

Ihr seht es gibt viel zu Erleben und zu Erfahren! Wir wünschen euch einen guten Start in Münster bzw. einen guten Start in das neue Semester! Und wir sehen uns sicher bei der ein oder anderen Veranstaltung!

 

01.09.19: Frauenhirne -Vortrag von Christine Zunke

57577021_2232394990311427_1992116392932933632_o

Wann: 01.09.2019 um 14 Uhr, ab 13 Uhr gemeinsames Brunchen

Wo: Baracke, hinter dem Politikinstitut (Scharnhorststraße 100, 48151 Münster)

Dass Frauen anders sind, ist allgemein bekannt. Und dass dies nicht gesellschaftliche, sondern natürliche Ursachen habe und die soziale Verschiedenheit der Geschlechter eine Folge der biologischen Unterschiede sei, möchten viele gerne glauben. Insbesondere in der Neurophysiologie werden bestimmte verhaltensweisen durch geschlechtsspezifische Ursachen im Gehirn erklärt. So wird ein weibliches Gehirn konstatiert und vom männlichen unterschieden. Wie kommen solche naturwissenschaftlichen Forschungsergebnisse überhaupt zustande? Und welche Konsequenzen haben sie für die gesellschaftliche Diskussion um die Gleichstellung der Geschlechter? Im Vortrag von Dr. Christine Zunke von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg wird exemplarisch am Beispiel des Buches von S. Baron-Cohen „Vom ersten Tag an anders. Das weibliche und das männliche Gehirn“ gezeigt, wie das vorgegebene Resultat der sozialen Geschlechtsdifferenz sich schon in den Prämissen der Forschung findet, wie Ursache und Wirkung des Wechselspiels von Handlung und gemessener Hirnaktivität sich verkehren und wie schließlich aufgrund nicht-geschlechtskonformen Verhaltens einzelner Proband_innen die Genderzugehörigkeit des Gehirns sich vom Sexus des Körpers trennen muss, um das Dogma des spezifisch weiblichen Verhaltens aufrecht erhalten zu können.

Dr. Christine Zunke lehrt am Institut für Philosophie der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und hat vor Kurzem ihre Habilitation zum Lebensbegriff in der Biologie abgeschlosseb.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Autonomen Frauen*referats und der Projektstelle Ideologiekritik.

Der Vortrag startet um 14 Uhr, ab 13 Uhr brunchen wir gemeinsam in der Baracke (Scharnhorststraße 100).

Leitfaden für studentische Gleichstellungsakteur*innen an der WWU Münster online

Seit einiger Zeit findet in regelmäßigen Abständen ein Vernetzungstreffen der studentischen Gleichstellungsakteur*innen an der WWU Münster statt. Das Netzwerktreffen bietet die Möglichkeit zum Kennenlernen und Austauschen und möchte Wissen und Erfahrungen der unterschiedlichen Akteur*innen bündeln und eine Plattform aller in diesem Rahmen Aktiven zu schaffen.Während des letzten Treffens ist dabei ein Leitfaden „How to Gleichstellung“ entstanden, der gesetzliche Grundlagen der Gleichstellungsarbeit an der WWU sammelt, Ideen und Projekte vorstellt und eine Unterstützung für alle sein soll, die sich an der Uni Münster in (autonomen) Referaten des AStAs, in den Projektstellen, in den Gleichstellungskommissionen der Fachbereiche oder eigenständig als Gruppe oder Einzelperson für die Gleichstellung aller Geschlechter und gegen Sexismus einsetzen. Das Dokument bietet zunächst einmal eine Grundlage und soll weiter wachsen.

Das Treffen findet einmal im Semester statt und wird von uns und der stellvertretenden Gleichstellungsbeauftragten aus der Gruppe der Studierenden organisiert. Wir laden alle studentischen Gleichstellungsakteur*innen in und um die WWU Münster ein. Wir vernetzen zusätzlich über eine Mailingliste Studentische-gleichstellung@listserv.uni-muenster.de. Wer in den Verteiler aufgenommen oder zur Arbeitsplattform hinzugefügt werden möchte, schreibt bitte eine Mail an studglei@wwu.de.

„How to Gleichstellung“ könnt ihr hier finden: How to Gleichstellung

Fragen, Anregungen und Kritik könnt ihr uns gerne mailen. Oder ihr meldet euch bei der Mailingliste an und kommt zum nächsten Treffen.