Einladung zum Frauenplenum

Auf der letzten Frauen*vollversammlung haben wir beschlossen, dass es in Zukunft wieder ein regelmäßiges Frauen*plenum geben soll. Dabei geht es erstmal ganz allgemein darum, dass wir die Struktur eines regelmäßigen Treffens außerhalb des Salon féministe wieder einführen wollen. Ziel des Plenums ist es, unsere Arbeit transparenter zu gestalten und anderen Gruppen und Einzelpersonen einen Raum für den Austausch von Kritk/Anregungen/Unterstützung zu geben.

Daher laden wir euch nun zum ersten Treffen am Dienstag, den 30.5.2017 um 20:00 Uhr in unser Büro im AStA-Häuschen einladen.

Wir besorgen Getränke und ein paar leckere Snacks!

Wir freuen uns auf euch! Wenn es sehr warm ist, können wir uns auch auf die Wiese vorm Schloss setzen.

Sina und Lena

Frauenvollversammlung am 23.4.2017

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Hallo zusammen,

hiermit laden wir euch ganz herzlich zu unserer Vollversammlung am 23.4.2017 um 15:30 Uhr. Die VV findet im studentischen Kulturzentrum Baracke (Scharnhorststr. 100) statt. Die Baracke ist barrierefrei.

Wir schlagen zunächst folgende Tagesordnung vor. Solltet ihr noch andere Anliegen haben, könnt ihr uns gerne eine Mail schreiben (asta.frauenreferat@uni-muenster.de) und uns Änderungsvorschläge etc. mitteilen. Aber selbstverständlich könnt ihr dies auch noch am Tag der VV einfach einbringen.

Hier die vorläufige Tagesordnung:

  1. Eröffnung durch die Referent*innen
  2. Feststellung der Beschlussfähigkeit
  3. Beschluss der Tagesordnung
  4. Aktuelle Entwicklungen
  5. Vorstellung des Rechenschaftsbericht durch die Referent*innen
  6. Entlastung der Referent*innen
  7. Wahl der Referent*innen
  8. Sonstiges

Wir freuen uns auf euch und werden für Kaffee und Kuchen sorgen 🙂

Bis dahin genießt noch die letzten freien Tage!

 

 

Salon féministe 17: Postödipale Subjekte und ihr Geschlecht (5.2.17)

Für den 17. Salon féministe Anfang Februar haben wir zusammen mit der Gruppe et2c Tove Soiland eingeladen. Sie hält einen Vortrag zum Thema „Postödipale Subjekte und ihr Geschlecht“ – selbstverständlich mit anschließender Diskussion.

Hier die Ankündigung und ein paar Infos zur Referentin:
Jacques Lacan hat mit seiner These eines Wandels in den Über-Ich-Strukturen, wie er sie in seinen Seminaren Ende der 1960er formulierte, einen wichtigen Beitrag zu einer Gegenwartsdiagnose spätkapitalistischer Gesellschaften geleistet. Unter dem Stichwort „postödipale Subjektivierung“ werden seine Thesen heute von der Schule von Ljubljana weitergeführt, um die Fallstricke jener Liberalisierung, die die Proteste der 68er Generation maßgeblich mit angestoßen haben, zu verstehen.

Vor diesem Hintergrund geht der Vortrag der Frage nach, ob dem Auftauchen multipler geschlechtlicher Positionen, wie sie heute im Zuge des Cultural turn als Unterwanderung der traditionellen Geschlechterordnung hochgehalten werden, tatsächlich ein subversives Potential zukommt, oder ob diese nicht vielmehr Ausdruck einer neuartigen „Biopolitik des Genießens“ sind, die, weit davon entfernt, befreite Subjekt hervorzubringen, diese einer neuartigen Form von Herrschaft unterwerfen.

Tove Soiland studierte Geschichte, Philosophie und Germanistik in Zürich. Sie hat derzeit die Klara-Marie-Faßbinder-Gastprofessur in Ludwigshafen inne und ist Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten.
2008 promovierte sie an der Universität Zürich zu »Luce Irigarays Denken der sexuellen Differenz. Eine dritte Position im Streit zwischen Lacan und den Historisten«. 2009 schrieb sie für das Stadttheater Bern die szenische Lesung »Nehmen Sie Ihr Gender selbst in die Hand, Madam!«. 2003 initiierte sie den »Gender-Streit«, eine Kontroverse um die theoretischen Grundlagen des Gender-Begriffs. Für das Historisch-kritische Wörterbuchs des Marximus (8/1) verfasste sie 2013 den Eintrag »Lacanismus«.

Vor dem Vortrag gibt es wie üblich Kaffee und Kuchen (ab 15:30 Uhr) und nach der Diskussion werden wir gemeinsam mit dem AStA-Kino einen Film zeigen (mehr dazu später). Der Vortrag beginnt um 16:30.

Wir freuen uns auf euch!

P.S.:
Wer die Gruppe et2c noch nicht kennt, kann ja mal auf deren Blog vorbeischauen: www.et2c.org

Salon féministe Vol. 16: Ökonomisierung im Widerspruch zu Care (29.1.17)

Im Januar haben wir Ann Wiesental vom Netzwerk Care Revolution eingeladen. Sie wird einen Vortrag zum Thema „Ökonomisierung im Widerspruch zu Care – Care Revolution als Perspektive“ halten.
Care, Sorge- und Fürsorgearbeit, Kinderbetreuung, Assistenz für Behinderte, Pflege und Krankenversorgung unterliegt dem Ökonomierungsdruck und orientiert sich oft nicht an den Bedürfnissen der Menschen. Neben rassisten Strukturierungen stellen die Geschlechterverhältnisse und ihre Rollenzuschreibungen eine Grundlage dar, warum Care weiterhin abgewertet werden kann. Welche Auswirkungen Profitmaximierung und Kosteneinsparung auf Care-Bereiche hat, welche Care-Lücken somit entstehen und wie die Menschen, damit umgehen, dazu werden wir bei dieser Veranstaltung etwas hören. Ebenso zu den Ideen und Politiken des Netzwerks Care Revolution, das sich zur Aufgabe gemacht hat, dieser Entwicklung etwas entgegen zu setzen und die Befriedigung menschlicher Bedürfnisse ins Zentrum gesellschaftlichen Handelns zu setzen.

> Ann Wiesental lebt in Berlin und ist im Netzwerk Care Revolution aktiv, sie hat das Netzwerk vor drei Jahren mitgegründet und maßgeblich die Aktionskonferenz Care Revolution 2014 vorbereitet. Sie schreibt und gibt Workshops und hält Vorträge zu feministischer Ökonomiekritik und beschäftigt sich mit der Kritik der politischen Ökonomie von Marx und mit feministischem Materialismus.

Mehr Informationen zum Netwerk Care Revolution findet ihr hier: https://care-revolution.org/

Ab 15:30 Uhr gibt es wie immer Kaffee und Kuchen unter Pompoms (Kuchenspenden sind immer gerne gesehen), der Vortrag beginnt um 16:30.
Wir freuen uns auf euch und einen spannenden Vortrag.

Guten Rutsch euch allen!

Hallo ihr lieben alle,
der Winter hat uns voll im Griff und die Präsenzzeit heute muss leider ausfallen. Im neuen Jahr sind wir nach Ende der Ferien ab dem 10. 1. 17 wieder für euch da!

Salon féministe im Dezember

Es ist richtig Winter und damit beste Gelegenheit sich ziemlich viele gute Filme reinzuziehen. Daher gibt´s im Dezember den Salon féministe in der Movienight-Edition.
Bei warmen Kakao mit Marshmallows, Popcorn und Kaffee und Kuchen möchten wir mit euch den superduper Film „Girl Power“ gucken. Wir sind ab 17:30 Uhr vor Ort. Der Film beginnt um 18:30 Uhr. Anders als sonst, treffen wir uns in den Räumen des freygeist e.V. in der Leostraße 16. Vielen lieben Dank, dass ihr uns für den Abend aufnehmt.

Der Dokumentarfilm [CZ 2015, 85 Min., OmeU, Regie: Sany, Jan Zajíček] besucht unterschiedliche Grafitti-Künstlerinnen in der ganzen Welt und erzählt von den Herausforderungen von Writerinnen in einer männlich-dominierten Szene.
„Girl Power“ gibt Einblick in die Welt von Graffiti-Künstlerinnen und stellt dabei einige von ihnen vor. Ganz nebenbei erzählt er auch die Geschichte der Graffitikunst seit dem Auftauchen der ersten Tags in den 1970er Jahren in New York.

Wir freuen uns schon sehr auf einen gemütlichen Abend und beste Unterhaltung!

Auf der Homepage findet ihr noch viel mehr Infos zum Film und auch einen Trailer:
http://www.girlpowermovie.com/

Das Onbones Collective wird einen kleinen Stand an dem Abend mitbringen!

Mit Unterstützung durch das Onbones Collective und dem Verein freygeist e.V.

*Die Räume sind zwar barrierefrei zugänglich, allerdings sind die WCs nicht barrierefrei. Der Film wird im Originalton mit englischen Untertiteln gezeigt. Solltet ihr eine Übersetzung brauchen, meldet euch bitte mit ausreichend Vorlaufzeit bei uns.
Wir bieten wie immer die Möglichkeit einer Kinderbetreuung an. Auch da bitten wir euch uns möglichst rechtzeitig (mindestens eine Woche vor der Veranstaltung) Bescheid zu geben.*

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kreuz & queer vol. III

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Es ist wieder so weit – die kreuz & queer geht in die nächste Runde!

Um 19:00 starten wir mit einem Vortrag von Katja Peglow (Riot Grrrl revisited) unter dem Motto

„POPFEMINISMUS – ZWISCHEN EMPOWERMENT UND SELBSTINSZENIERUNG“
(Beschreibung unten)

Nach dem Vortrag laden wir euch ein, bei alkoholischen und nicht-alkoholischen Getränken und veganem Essen noch etwas weiter zu diskutieren, bevor es mit der QUEER-PARTY ab 21:00 weitergeht.

(DJs folgen)

Eintritt frei – Spenden erwünscht.
Die Baracke ist barrierefrei.
Scharnhorststr. 100
All Genders welcome.
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Popfeminismus – zwischen Empowerment und Selbstinszenierung:

Seitdem Miley Cyrus 2014 nackt auf einer Abrissbirne saß und sich als „eine der größten Feministinnen der Welt“ bezeichnete, werden feministische Themen auch im Mainstream der Popkultur verhandelt. Welche Möglichkeiten und Grenzen ergeben sich aus der Popkultur als Aktionsfeld des Feminismus? Inwieweit trägt die Repräsentation von Frauen* in der männerdominierten Popkultur zur Entwicklung von DIY Strukturen bei und ermöglicht die Aneignung subversiver Räume? Wird durch Popfeminismus eine Verbreitung emanzipatorischer Ansätze ermöglicht oder besteht andererseits vielleicht die Gefahr, dass Feminismus durch inhaltsleere (Selbst-)Inszenierungen zu einer hohlen Phrase verkommt? Inwiefern verliert der Feminismus emanzipatorische Inhalte, wenn es nur noch um „Ich mache was ich will“ geht? Inwieweit wird Selbstinszenierung als Emanzipation verkauft und was bleibt dann noch von einer emanzipatorischen feministischen Politik über? Und wie viel hat der Popfeminismus der 90er Jahre (Riot Grrrl?) noch mit den Nullerjahren-Feministinnen (Miley, Taylor, Beyonce) gemeinsam? Darüber soll an diesem Abend diskutiert werden.