Heuten abend ist viel los! (29.10.2019)

Hallo zusammen,

da heute viele Veranstaltungen sind, die wir sehr wichtig finden, fällt unsere Sprechstunde aus. Stattdessen sind wir bei zwei von diesen drei Veranstaltungen. In wichtigen Fällen schreibt uns gerne eine E-Mail, dann können wir uns spontan im Laufe der Woche zusammensetzen.

Die erste Veranstaltung auf die wir euch aufmerksam machen wollen, ist die Vollversammlung (kurz: VV) der lesbischen und bisexuellen Student*innen an der WWU Münster. Dazu lädt das Autonome Lesbenreferat im AStA der Uni Münster ein. Die VV findet heute um 19:00 Uhr im AStA (Schlossplatz 1, 48149 Münster) Raum 108 statt.

2. Der Arbeitskreis Verbindungswesen Münster lädt im Rahmen der Kritischen O-Woche zum Film „Heil Germania!“ ein. Dieser wird um 18:30 Uhr im Cinema gezeigt. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit sich mit dem Regisseur Lion Bischof auszutauschen.

3. Das feministische Aktionssemester des AStAs der FH Münster hat Felicia Ewert zu einem Vortrag/einer Lesung eingeladen. Bei der Veranstaltung im SpecOps wird Felicia das Buch „trans.frau.sein“ vorstellen und auf offen transfeindliche und biologistische  Strukturen, Organisationen und Denkweisen, nicht nur in konservativen Kreisen, sondern auch im universitären Umfeld. Los geht´s um 19:00 Uhr!

Wir wünschen euch einen schönen Abend!

 

Willkommen in Münster oder im neuen Semester!

Hallo liebe neue*n und alte*n Freund*innen,

auch wir wollen euch in Münster bzw. im neuen Semester willkommen heißen!

Wir haben euch eine kleine Auswahl an regelmäßigen und unregelmäßigen Terminen rausgesucht, die für euch interessant sein könnten:

In der Leo:16 gibt es einmal im Monat den QueerFem Tresen. Die nächsten Male sind am heute, 28.11. und 26.12., es geht immer so ab 20 Uhr los. Der QueerFem Tresen ist ein Ort um andere kennenzulernen, sich in entspannter Kneipenatmosphäre auszutauschen und abzuhängen.

Es gibt außerdem frauenhistorische Stadtrundgänge durch Münster. Diese finden jeden zweiten und dritten Mittwoch statt und haben unterschiedliche Schwerpunkte, so dass es immer mal wieder ein Thema gibt, zu dem ihr vielleicht noch nicht so viel wisst. In den nächsten Monaten findet der Stadtrundgang an folgenden Tagen und zu folgenden Themen statt:

Die nächsten Termine:

Mi. 09.10.2019           „Politikerinnen in und aus Münster“

Mi. 16.10.2019           „Politikerinnen in und aus Münster“

Mi. 13.11.2019           „Frauen in Kriegs- und Friedenszeiten.“

Mi. 20.11.2019           „Frauen in Kriegs- und Friedenszeiten.“

Mi. 11.12.2019           „Die kurze Zeit der Täufer*innen …“

Treffpunkt ist jeden zweiten und dritten Mi. um 16.30 Uhr am Eingang zum Fürstenberghaus (F-Haus), Domplatz; der Teilnahmebeitrag beträgt 6,00 €, ermäßigt 4,00 €. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Regenwetter finden die Rundgänge nicht statt. Wir unterstützen die Frauenstadtrundgänge, so dass Studentinnen nur den ermäßigten Beitrag zahlen müssen. Mehr Infos findet ihr unter: http://frauen-stadtrundgaenge-muenster.de/

Unser Salon féministe findet in diesem Wintersemester nur sehr unregelmäßig statt: Aber am 4.12. laden wir euch gemeinsam mit der Projektstelle Ideologiekritik zu einem Vortrag ein. Mehr Infos dazu folgen in Kürze.

Das autonome Lesbenreferat bietet seit einiger Zeit einen Lesekreis. Hier könnt ihr jederzeit einsteigen und gemeinsam mit anderen lesbische Literatur lesen. Mehr Infos findet ihr hier: https://www.facebook.com/events/462958387894904/. Außerdem findet am 29.10.2019 die Vollversammlung aller lesbischen und bisexuellen Student*innen der WWU im AStA statt. Ab 19 Uhr geht es los.

Wir unterstützen in diesem Semester das Aktionssemester des AStAs der Fachhochschule, das unter dem Motto „Queere Utopien und feministische Realitäten“ steht. Die Macher*innen haben ein super Programm aus dem Boden gestampft und es gibt jede Menge spannende Workshops, Vorträge und vieles mehr. Hier die Termine, die noch in diesem Jahr stattfinden:

  1. Oktober, 19 Uhr: Vortrag und Lesung von und mit Felicia Ewert: “Trans. Frau. Sein” (SpecOps network, Von-Vincke-Straße 5-7, Münster)
  2. November, 19:30 Uhr: Feministischer Poetry Abend “No Phobia in Utopia” (SpecOps network, Von-Vincke-Straße 5-7, Münster)
  3. November, 19 Uhr: Free, safe, legal – Kämpfen für das Recht auf Schwangerschaftsabbruch, Vortrag des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung Münster (neben*an, Warendorfer Str. 45-47, Münster)
  4. November, 18 Uhr: „Was verdient die Frau?: Wirtschaftliche Unabhängigkeit“ aus dem Workshop-Set: Sprungbrett in Aktion des DGB von Annika Salingré (Johann-Krane-Weg 25, Raum 110/111, Münster)
  5. November, 18 Uhr: Workshop des Kollektivs Glitzerkatapult: “Schönheitsideale in die Tonne treten!” (Johann-Krane-Weg 25, Raum 110/111, Münster)
  6. Dezember, 19 Uhr: Lesung mit dem International Women* Space “Als ich nach Deutschland kam” (Trafostation, Schlaunstraße 15, Münster)
  7. Dezember, 19 Uhr: Töpferworkshop “Sculpting Body Diversity” (Clay Room, Diepenbrockstraße 11-13, Münster) Anmeldung unter feminismus@astafh.de
  8. Dezember, 19 Uhr: Angeleitete Loving-Kindness-Meditation mit Yoga: Selbstliebe (Johann-Krane-Weg 25, Raum 110/111, Münster)
  9. Dezember, 19 Uhr: Angeleitete Loving-Kindness-Meditation mit Yoga: Selbstliebe (Steinfurt: Stegerwaldstraße 39, Raum S4)
  10. Dezember, 18:30 Uhr: Vortrag von Charlotte Kaiser: Queering Intersectionality – zwei kritische Konzepte im Dialog (Ort wird noch bekannt gegeben)

Es gibt in Münster einige feministische Gruppen, die für interessant sein könnten, hier eine Liste, die bestimmt nicht vollständig ist (schreibt uns gerne, wenn ihr euch übergangen fühlt und wir nehmen euch gerne auf):

Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung:

https://www.sexuelle-selbstbestimmung.de/vor-ort/muenster/

Kritische Mediziner*innen Münster:

https://www.facebook.com/pages/category/Community/Kritische-Mediziner_innen-M%C3%BCnster-389687528191242/

Das Neueinsteiger*innen-Treffen findet am 6.11.2019, um 18 Uhr im Paul-Gerhardt-Haus statt.

Feministischer Streik Münster:

https://www.facebook.com/FeministischerStreikMs/

Ihr seht es gibt viel zu Erleben und zu Erfahren! Wir wünschen euch einen guten Start in Münster bzw. einen guten Start in das neue Semester! Und wir sehen uns sicher bei der ein oder anderen Veranstaltung!

 

01.09.19: Frauenhirne -Vortrag von Christine Zunke

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Wann: 01.09.2019 um 14 Uhr, ab 13 Uhr gemeinsames Brunchen

Wo: Baracke, hinter dem Politikinstitut (Scharnhorststraße 100, 48151 Münster)

Dass Frauen anders sind, ist allgemein bekannt. Und dass dies nicht gesellschaftliche, sondern natürliche Ursachen habe und die soziale Verschiedenheit der Geschlechter eine Folge der biologischen Unterschiede sei, möchten viele gerne glauben. Insbesondere in der Neurophysiologie werden bestimmte verhaltensweisen durch geschlechtsspezifische Ursachen im Gehirn erklärt. So wird ein weibliches Gehirn konstatiert und vom männlichen unterschieden. Wie kommen solche naturwissenschaftlichen Forschungsergebnisse überhaupt zustande? Und welche Konsequenzen haben sie für die gesellschaftliche Diskussion um die Gleichstellung der Geschlechter? Im Vortrag von Dr. Christine Zunke von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg wird exemplarisch am Beispiel des Buches von S. Baron-Cohen „Vom ersten Tag an anders. Das weibliche und das männliche Gehirn“ gezeigt, wie das vorgegebene Resultat der sozialen Geschlechtsdifferenz sich schon in den Prämissen der Forschung findet, wie Ursache und Wirkung des Wechselspiels von Handlung und gemessener Hirnaktivität sich verkehren und wie schließlich aufgrund nicht-geschlechtskonformen Verhaltens einzelner Proband_innen die Genderzugehörigkeit des Gehirns sich vom Sexus des Körpers trennen muss, um das Dogma des spezifisch weiblichen Verhaltens aufrecht erhalten zu können.

Dr. Christine Zunke lehrt am Institut für Philosophie der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und hat vor Kurzem ihre Habilitation zum Lebensbegriff in der Biologie abgeschlosseb.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Autonomen Frauen*referats und der Projektstelle Ideologiekritik.

Der Vortrag startet um 14 Uhr, ab 13 Uhr brunchen wir gemeinsam in der Baracke (Scharnhorststraße 100).

Leitfaden für studentische Gleichstellungsakteur*innen an der WWU Münster online

Seit einiger Zeit findet in regelmäßigen Abständen ein Vernetzungstreffen der studentischen Gleichstellungsakteur*innen an der WWU Münster statt. Das Netzwerktreffen bietet die Möglichkeit zum Kennenlernen und Austauschen und möchte Wissen und Erfahrungen der unterschiedlichen Akteur*innen bündeln und eine Plattform aller in diesem Rahmen Aktiven zu schaffen.Während des letzten Treffens ist dabei ein Leitfaden „How to Gleichstellung“ entstanden, der gesetzliche Grundlagen der Gleichstellungsarbeit an der WWU sammelt, Ideen und Projekte vorstellt und eine Unterstützung für alle sein soll, die sich an der Uni Münster in (autonomen) Referaten des AStAs, in den Projektstellen, in den Gleichstellungskommissionen der Fachbereiche oder eigenständig als Gruppe oder Einzelperson für die Gleichstellung aller Geschlechter und gegen Sexismus einsetzen. Das Dokument bietet zunächst einmal eine Grundlage und soll weiter wachsen.

Das Treffen findet einmal im Semester statt und wird von uns und der stellvertretenden Gleichstellungsbeauftragten aus der Gruppe der Studierenden organisiert. Wir laden alle studentischen Gleichstellungsakteur*innen in und um die WWU Münster ein. Wir vernetzen zusätzlich über eine Mailingliste Studentische-gleichstellung@listserv.uni-muenster.de. Wer in den Verteiler aufgenommen oder zur Arbeitsplattform hinzugefügt werden möchte, schreibt bitte eine Mail an studglei@wwu.de.

„How to Gleichstellung“ könnt ihr hier finden: How to Gleichstellung

Fragen, Anregungen und Kritik könnt ihr uns gerne mailen. Oder ihr meldet euch bei der Mailingliste an und kommt zum nächsten Treffen.

 

Vortrag mit Judith Götz: Feindbild Feminismus am 29.06.

Gemeinsam mit der Antifaschistischen Linken Münster haben wir Judith Goetz für den 29. Juni eingeladen:

FeindbildFeminismus

Antifeministische Forderungen und Diskurse gehören untrennbar zur Politik der extremen Rechten. Die antifeministische Konstruktion ,natürlicher‘ Zweigeschlechtlichkeit, eine damit verknüpfte hierarchische Geschlechterordnung sowie die vermeintliche Natürlichkeit von Heterosexualität und biologischer Fortpflanzung sind Kernbestandteile extrem rechter Ideologiebildung Gleichzeitig sind solche Vorstellungen von Geschlecht und Sexualität anschlussfähig an die Gesamtgesellschaft. Entsprechende Deutungen und Feindbilder begegnen uns ebenso in gesellschaftlichen Debatten rund um die Themen Gender, Geschlechterforschung und Gleichstellungspolitik. Die Feindbilder Feminismus und Gender als Symbol gesellschaftlichen Wandels kommt darüber hinaus eine Scharnierfunktion zwischen der extremen Rechten und der ‘Mitte der Gesellschaft’ zu. Ausgehend von konkreten Beispielen werden im Vortrag aktuelle Politiken gegen Feminismus, (dekonstruktivistische) Gender-Theorien und Gleichstellungspolitiken in den Blick genommen. Nicht zuletzt wird auch der Begriff Antifeminismus präzise erfasst und sein Verhältnis zum inzwischen weit verbreiteten Term ,Antigenderismus‘ kritisch diskutiert.

Die Referentin Judith Goetz (Wien) ist Literatur- und Politikwissenschafterin, Mitglied der Forschungsgruppe Ideologien und Politiken der Ungleichheit sowie des Forschungsnetzwerks Frauen und Rechtsextremismus. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen bei Rechtsextremismus und Frauen*/Gender sowie Antifeminismus. Zuletzt erschienen die von ihr mit herausgegebenen Sammlbände „Untergangster des Abendlandes. Ideologie und Rezeption der rechtsextremen ’Identitären’“ (2017) und „Rechtsextremismus: Band 3: Geschlechterreflektierte Perspektiven“ (2019).

*Samstag, 29. Juni 2019, 19.30 Uhr
Leo:16-Kneipe // Herwarthstraße 7 // Münster*

organisiert von: Antifaschistische Linke Münster in Kooperation mit dem
Autonomen Frauenreferat des AStA der Uni Münster

/Hinweis der Veranstalter*innen: Mitglieder extrem rechter und
rechtspopulistischer Parteien oder Organisationen, sowie Personen, die
der rechten Szene angehören oder mit ihr sympathisieren oder in der
Vergangenheit durch rassistische Wortbeiträge aufgefallen sind und
Veranstaltungen gestört haben, sind von der Teilnahme an den
Veranstaltungen ausgeschlossen. Die Veranstalter*innen behalten sich vor
von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen./

Kinderbetreuung im nächsten Salon féministe (23.6.2019)

Hallo,

wir können bei gutem Wetter eine Kinderbetreuung anbieten. Wir besorgen Spielzeug und Kreide und jemanden, der auf die Kinder aufpasst :).

Bitte sagt uns möglichst bald Bescheid, wenn ihr eine Betreuung braucht und ob es irgendetwas gibt, was beachtet werden muss. Meldet euch einfach per Mail: asta.frauenreferat@uni-muenster.de und kommt vielleicht ein paar Minuten vor dem Vortrag. Wir sagen noch einmal Bescheid, ob sich Kinder angemeldet haben und ob die Betreuung so oder so stattfindet.

Bis Sonntag!

Salon féministe am 23.6.2019

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In gewohnt gemütlicher Atmosphäre laden wir euch zusammen mit der Projektstelle Ideologiekritik zu einem Vortrag mit Barbara Umrath ein.

Und darum wird es in dem Vortrag gehen:

Autoritärer Charakter und Geschlechterverhältnisse – Zur Aktualität der Kritischen Theorie aus feministischer Perspektive

Im Kontext von Donald Trumps Wahl zum US-Präsidenten und dem Erstarken rechtspopulistischer Parteien und Bewegungen in Europa hat das von der Kritischen Theorie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte Theorem des autoritären Charakters neue Aufmerksamkeit erlangt. ‚Geschlecht’ und Sexualität werden dabei allerdings bisher kaum thematisiert. Die Mobilisierungen gegen eine vermeintliche ‚Frühsexualisierung’ von Kindern und die Diffamierung der Gender Studies als ‚Ideologie’ geben jedoch Anlass, sich genau damit auseinander zu setzen. Was haben ‚Geschlecht’ und Sexualität mit dem autoritären Charakter zu tun? Wie hat die Kritische Theorie den autoritären Charakter verstanden? Und wie lassen sich deren Überlegungen mit Blick auf aktuelle Entwicklungen der Geschlechterverhältnisse weiterdenken?

Barbara Umrath ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der TH Köln. In ihrer Dissertation hat sie die Auseinandersetzungen der Kritischen Theorie mit Geschlechterverhältnissen untersucht: https://www.campus.de/buecher-campus-verlag/wissenschaft/soziologie/kritische_theorie_und_geschlecht-15387.html

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des autonomen Frauen*referats und der Projektstelle Ideologiekritik. Außerdem unterstützt vom Büro für Gleichstellung der WWU Münster.

 

Wie immer gibt es ab 15 Uhr Kaffee und Kuchen die Möglichkeit sich zu stärken, zu quatschen und Pläne zu schmieden. Kommt vorbei und bringt gerne noch einen Kuchen, eure Lieblingsplätzen oder nen Punsch mit! Wir freuen uns auf euch.

 

Pfingstferien

Auch wir machen Pfingstferien und sind vom 9.-16.6. nur eingeschränkt per Mail erreichbar. Am 18.6. sind wir wieder zu unserer normalen Präsenzzeit von 18-19.30 Uhr im AStA anzutreffen! Wir wünschen euch eine schöne Pfingstwoche!