Vollversammlung des Autonomen Frauen*referats

Hallo zusammen,

am Donnerstag, den 26.04.2018 findet mal wieder unsere Vollversammlung statt. Los geht’s um 19 Uhr an der Baracke (Scharnhorststraße 100). Stimmberechtigt sind alle Studentinnen* der WWU. Kommt mit und bringt eure Kommilitoninnen* und Freundinnen* mit!

vollversammlung

 

 

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Workshop: Antisexistische Awarenessarbeit am 22.4.2018

 

workshop

Am Sonntag den 22.04.2018, findet unter dem Thema „antisexitische Awarenessarbeit“, in der Baracke ein Workshop mit Ann Wiesental statt.

Gemeinsam mit Ann Wiesental sollen im Workshop Grundlagen antisexistischer Awarenessarbeit erarbeitet und diskutiert werden. Da der Themenbereich auch auf alltägliche Problematiken verbaler und nonverbaler sexualisierter Gewalt übertragbar ist, die nicht zuletzt und nach wie vor hoch aktuell sind, sollen Ideen und Ansätze für die Praxis entwickelt werden. Der Workshop versteht Awareness nicht nur als Achtsamkeit im Umgang mit Betroffenen von sexualisierter Gewalt und sexistischer Diskriminierung, sondern auch als eine Haltung, um einen verantwortungsvollen Umgang miteinander im Alltag und anderswo zu ermöglichen. Demnach ist es wichtig, eine emphatische, solidarische und emanzipatorische Grundlage zu schaffen, um sexistischen Vorstellungen und grenzüberschreitendes Verhalten keinen Raum zu bieten. Ziel des Workshops wird es sein, eine Sensibilisierung für Betroffene sexualisierter Gewalt zu schaffen, die Methoden einer individuellen Unterstützung innerhalb von Gruppierungen, als auch durch einzelne Personen bereitstellt.

Ann Wiesental lebt in Berlin und ist feministisch aktiv. In ihrer Arbeit setzt sie sich mit unterstützenden und solidarischen Strukturen für Betroffene sexualisierter Gewalt auseinander. Sie ist als Autorin tätig, hält Vorträge, organisiert Konferenzen und gestaltet Workshops. Dabei thematisiert sie u.a. sexualisierte Gewalt innerhalb von rassistischen, sexistischen, trans* diskriminierenden sowie queeren Kontexten und ihrer Verflechtungen. 2007 realisierte sie im Rahmen der Proteste gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm die „Antisexist Contact- und Awarenessgroup“ (etwa Antisexistische Kontakt- und Bewusstseinsgruppe), um vor Ort Aufklärungsarbeit zu leisten und eine Anlaufstelle für Betroffene anzubieten. Im Oktober 2017 erschien im Münsteraner Unrast Verlag ihr Handbuch „Antisexistische Awareness“, in dem sie erklärt, was die Aufgaben und Zielsetzungen von Awarenss-Gruppen sind. Das Handbuch bietet eine Bandbreite von Leitfäden und konkreten praktischen Tipps, die einen emphatischen Umgang mit betroffenen Personen ermöglichen können. Diese können ihre Anwendung sowohl auf Partys, Festivals, politischen Camps und vorallem im alltäglichen Leben finden.

Feministischer Lesekreis

Wann: 22. März 2018 – 18:00
Wo: Baracke, Münster

Liebe Feminist*innen (und alle die es noch werden wollen),

wir möchten einen Raum schaffen, in dem wir uns gemeinsam abseits der
universitären Strukturen mit feministischen Texten, Themen, Fragen und
Antworten beschäftigen können. Die Idee ist, sich alle zwei Wochen abends zu
treffen und über vorher Gelesenes/Geschautes/Erlebtes zu diskutieren. Keine
Hierarchie, keine ECTS-Punkte, dafür ganz viel feministisches Herzblut. Was
genau das werden kann und soll, möchten wir gerne gemeinsam mit allen, die
Lust auf einen solchen Austausch haben, überlegen und laden Euch daher sehr
herzlich zum Auftakttreffen ein:

Donnerstag, 22.3., 18 Uhr in der Baracke (Scharnhorststraße 100, hinten auf
dem Hof)

 

bring friends * spread the word

Nachholtermin 2.0.: Salon féministe Vol. 20: Geschlechterpolitiken der AfD [08.04.2018]

salon afdVortrag mit Juliane Lang, Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus

„Wider den Feminismus!“ – Geschlechterpolitiken in der AfD

Der „Kampf gegen Gender und den Feminismus“ und populistische
Forderungen zur Besserstellung „deutscher Familien“ bestimmen extrem rechte Mobilisierungen und Wahlkämpfe. Aktuell immer mit dabei: die Partei „Alternative für Deutschland“. Die AfD äußert sich offen familienpopulistisch, frauenfeindlich und homophob – und bestreitet ihre Wahlkämpfe mit altbekannten antifeministischen Forderungen. Der Einzug der Partei in den Deutschen Bundestag stellt die Gesellschaft und insbesondere geschlechterpolitisch Engagierte vor neue Herausforderungen.
Der Vortrag beleuchtet deswegen familien- und geschlechterpolitische Programmpunkte der AfD und diskutiert die Bedeutung dessen für antifaschistische Auseinandersetzungen mit der AfD und anderen besorgniserregenden BürgerInnen.

Ab 15 Uhr gibt’s Kaffee und Kuchen in der Baracke!

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen

Präsenzzeit heute

Heute findet unsere Präsenzzeit nicht statt- falls ihr irgendwelche Anliegen habt, schreibt uns aber gerne eine Mail.

Habt einen schönen Tag! 🙂

Salon muss leider nochmal ausfallen

Hallo zusammen,

frei nach dem Motto „aller guten Dinge sind drei“ müssen wir den Salon féministe Vol. 20 leider wegen eines Krankheitsfalls noch einmal verschieben. Sobald ein neuer Nachholtermin steht, geben wir euch Bescheid.

Genießt euer Wochenende und gebt die Info gerne weiter!

Salon féministe Vol. 20 wird nachgeholt

Lang, lang ist’s her, da mussten wir den Salon féministe mit Juliane Langs Vortrag zum Thema „Wider den Feminismus – Geschlechterpolitiken der AfD“ auf unbestimmte Zeit verschieben. Jetzt haben wir endlich den Nachholtermin: der 21.1.2018!

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Vortrag mit Juliane Lang, Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus

„Wider den Feminismus!“ – Geschlechterpolitiken in der AfD

Der „Kampf gegen Gender und den Feminismus“ und populistische
Forderungen zur Besserstellung „deutscher Familien“ bestimmen extrem rechte Mobilisierungen und Wahlkämpfe. Aktuell immer mit dabei: die Partei „Alternative für Deutschland“. Die AfD äußert sich offen familienpopulistisch, frauenfeindlich und homophob – und bestreitet ihre Wahlkämpfe mit altbekannten antifeministischen Forderungen. Der Einzug der Partei in den Deutschen Bundestag stellt die Gesellschaft und insbesondere geschlechterpolitisch Engagierte vor neue Herausforderungen.
Der Vortrag beleuchtet deswegen familien- und geschlechterpolitische Programmpunkte der AfD und diskutiert die Bedeutung dessen für antifaschistische Auseinandersetzungen mit der AfD und anderen besorgniserregenden BürgerInnen.

Ab 15 Uhr gibt’s Kaffee und Kuchen in der Baracke!

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen

 

 

Salon findet in der Baracke statt!

Hallo zusammen,

eigentlich sollte der Salon féministe „Feministische Psychiatriekritik“ morgen im Institut für Politikwissenschaften (Raum SCH100.125) stattfinden. Die Baracke (direkt hinter dem Institut, am Aasee) ist aber kurzfristig freigeworden, daher wird die Lesung dort stattfinden. Gebt die Info gerne weiter!

Bis morgen – wir freuen uns auf euch!

Salon féministe Vol.22: Trans* und Elternschaft // 10.12.2017

Vortrag mit Rix Weber: Trans* und Elternschaft – Verhandlungen normativer Vorstellungen von Familie und Geschlecht

Es ist nicht sehr verwunderlich, dass es kaum Forschung über trans*Eltern gibt: Erst seit 2011 ist eine Zwangssterilisation für trans* Menschen nicht mehr Pflicht, sofern sie eine Personenstands- und Namensänderung wollen. Andererseits gab es in den letzten Jahren durchaus einige Publikationen rund um feministische Elternschaft. Die Perspektiven von trans* Eltern jedoch werden darin häufig marginalisiert und kommen leider immer noch viel zu kurz. Insbesondere wenn es um Elternschaft geht, sind die Biologismen nicht weit. Rix Weber interviewte Eltern, welche erst nach der Geburt der Kinder ihr trans* Coming Out hatten. In diesem Vortrag werden erste Ergebnisse der Forschung präsentiert: Es geht um Rollenanforderungen die sich ändern, Umgangsstrategien mit vergeschlechtlichen Anrufungen während der Schwangerschaft, Widersprüche um Selbstbeschreibungen (Der Mama? Die Papa?), um Kindeswohl in vermeintlicher Gefahr, Ansprüche an die Erziehung, und letztlich auch um Handlungsoptionen, nicht nur für Eltern.

Rix Weber studiert an der Universität Göttingen im Master Geschlechterforschung und ist Elter* von zwei Kindern. Rix ist trans*aktivistisch und queer-feministisch unterwegs.

Kaffee und Kuchen gibt es ab 14.30 Uhr, der Vortrag beginnt um 15.30 Uhr.

 

transkids