Salon féministe Vol. 27: Warum Kapitalismuskritik nicht ohne Liebe zu denken ist. Eine Einführung in materialistisch-feministische Theorien [21.10.2018]

 

[Nachtrag]: Wie versprochen hier noch einmal die Literaturhinweise aus dem Vortrag.

Danke für euer Kommen und die rege Diskussion. Bis zum nächsten Mal.

  • Bebel, August (1954/1879): Die Frau und der Sozialismus, Berlin: Dietz.
  • Beer, Ursula (1991): Geschlecht, Struktur, Geschichte. Soziale Konstituierung des Geschlechterverhältnisses, Frankfurt a. M./New York: Campus.
  • Engels, Friedrich (1984/1884): Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates. In: MEW 21, Berlin: Dietz, S. 25–173.
  • Fourier, Charles (1977): Aus der Neuen Liebeswelt. Mit einem Vorwort von Daniel Guérin, Berlin: Wagenbach.
  • Haidinger, Bettina (2013): Hausfrau zweier Länder sein. Zur Reproduktion des transnationalen Haushalts, Münster: Westfälisches Dampfboot.
  • Haug, Frigga (1996): Knabenspiele und Menschheitsarbeit – Geschlechterverhältnisse als Produktionsverhältnisse. In: Dies. (Hg.): Frauen-Politiken, Hamburg: Argument, S. 125–151.
  • Kollontai, Alexandra (1979): Der weite Weg. Erzählungen, Aufsätze, Kommentare, hg. und mit Beiträgen von Christiane Bauermeister, Helene Imendörffer und Krisztina Mänicke-Gyöngyösi, Fulda: Neue Kritik, S. 21–39.
  • Marx, Karl/Engels, Friedrich (1990a/1845/46): Die Deutsche Ideologie, MEW 3, Berlin: Dietz.
  • Werlhof, Claudia von/Mies, Maria/Bennholdt-Thomsen, Veronika (Hg.): Frauen, die letzte Kolonie. Zur Hausfrauisierung der Arbeit, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, S. 18–46.

 

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Das neue Wintersemester hat gerade erst begonnen und wir sind schon wieder mit tollen Veranstaltungen dabei. Diesmal laden wir euch wie immer am Sonntag Nachmittag in die Baracke ein:

Warum Kapitalismuskritik nicht ohne Liebe zu denken ist.
Zur Einführung in materialistisch-feministische Theorien
Vortag und Diskussion mit Katharina Volk

 

In den 1970er Jahren forderten Feministinnen die Befreiung der ‚Hausfrau‘, welche die unbezahlte Hausarbeit „aus Liebe“ leistet. Mit ihren Publikationen und Aktionen zeigten sie dabei auf, dass eine emanzipatorische Kapitalismuskritik nicht ohne den Blick auf die gesellschaftliche, geschlechtliche und internationale Arbeitsteilung auskommt. Auch heute muss eine radikale Kritik am Bestehenden sowohl die Erwerbs- als auch die Familienarbeit in ihren Verhältnissen und ihrer Verwobenheit erfassen – und die spätestens seit der Hausarbeitsdebatte unausweichlichen Fragen nach den Zusammenhängen von Kapitalismus und Patriarchat sowie der Produktion der Lebensmittel (Warenproduktion) mit der Produktion des Lebens („Reproduktion“) stellen. Historisch betrachtet gibt es schlagfertige materialistisch-feministische Theorien, die diesen Anspruch verfolgen. Einige dieser Ansätze zu erläutern und zu klären, wie und was all das mit Liebe zu tun hat, wird Gegenstand des Vortrags sein.

Katharina Volk lebt derzeit in der Nähe von Kiel und arbeitet bei der IG Metall im Bezirk Küste. Im Juni 2018 erschien ihre Dissertation unter dem Titel „Von der Gesellschaftsanalyse zur Utopie. Ein historischer Rückblick auf materialistisch-feministische Theorien“ im Verlag Westfälisches Dampfboot.

Sonntag, 21.10.2018, Baracke (Scharnhorststr. 100), 48151 Münster; 14 Uhr

Eine Veranstaltung des Autonomen Frauenreferats im AstA der Uni Münster [www.frauenreferatmuenster.wordpress.com] in Kooperation mit der Gruppe et2c [www.et2c.org]

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