FLINTA*Room

Ein Raum für feministischen Austausch

„FLINTA*Room“ ist ein neues Projek, das an den AStA der Uni Münster angeschlossen ist. Gerade FLINTA*-Personen sind an der Uni oft mit schwierigen Situationen konfrontiert: Sei es eine männlich dominierte Gesprächskultur, wenig Sichtbarkeit in Forschung und Lehre oder fehlende Strukturen für studierende Mütter*.

Daher ist das Anliegen dieses Projektes, im Rahmen von regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen einen geschützten und sicheren Raum für FLINTA*-Personen (Frauen*, Trans*-, Inter-*, Nonbinäre*, Agender*-Personen) zu schaffen, um sich über Erfahrungen, Probleme und Veränderungsmöglichkeitenin Uni und Gesellschaft auszutauschen.Sich mit anderen in der gleichen Situation auszutauschen, kann empowernd wirken, denn oft lernen wir erst durch das Gespräch mit anderen, dass wir mit diesen Erfahrungen nicht allein sind und wir diese als strukturelle Ungerechtigkeiten in einer patriarchal organisierten Gesellschaft verstehen müssen. Es ermöglicht aber auch, sich zu organisieren, Supportstrukturen aufzubauen und gemeinsam aktiv zu werden.

Ein bis zwei Mal soll der FLINTA*Room monatlich stattfinden. Jedes Treffen dient dem allgemeinen Austausch. Es steht aber auch immer ein bestimmtes Thema im Mittelpunkt, über dass sich entweder in geschützter Runde ausgetauscht werden kann oder welches auch durch Vorträge und Workshops thematisiert wird. Wenn ihr selbst ein bestimmtes Thema im Kopf habt, welches ihr gerne mal im FLINTA*Room einbringen wollt, schreibt uns doch vorher gerne eine E-Mail.

Hier sind immer die nächsten Termine für den FLINTA*Room zu finden:

09.07.2021, nachmittags: Snacks und Kaltgetränke an der Baracke zum Thema: „Was wollen wir vom FLINTA*-Room?“

Was wünscht ihr, die Teilnehmer*innen, euch eigentlich von einem FLINTA-Room? Über welche Themen soll gesprochen werden? Was beschäftigt euch gerade? Habt ihr Lust auf Theoriearbeit oder einfach nur nettes Beisammen sein? Welche Struktur wünscht ihr euch für Treffen? Welche Bedingungen sollten erfüllt sein, damit ihr euch wohlfühlt?
Am 9.7. ab 16 Uhr können wir uns zum erstem Mal an der Baracke treffen und wir wollen dieses erste Treffen in Präsenz nutzen, um uns mit euch über all diese Fragen auszutauschen und gemeinsam diesen Raum nach unseren Vorstellungen zu gestalten. Natürlich ist auch Raum, um einfach nett zusammen zu sitzen und für alle Themen, die ihr mitbringt. Für Snacks und kühle Getränke wird gesorgt sein! Wir freuen uns auf euch (:
P.S.: Damit das in Präsenz stattfinden kann, denkt bitte an einen max. 24h alten Schnelltest.

18.06.21 ab 16 Uhr: Workshop „Alltagssexismus endlich angemessen niveaulos begegnen! – EinSelbstermächtigungs-Workshop für FLINTA*-Personen“ (vom Educat Kollektiv)

Am 26.02. findet im Rahmen des FLINTA*Rooms ein Workshop mit dem Titel „Alltagssexismus endlich angemessen niveaulos begegnen! – EinSelbstermächtigungs-Workshop für FLINTA*-Personen“ statt.

Ankündigungstext: Er lauert wirklich überall: Alltagssexismus. Manchmal ist er wortgewalt(tät)ig, manchmal körperlich, manchmal subtiler, aber ganz sicher ist er immer daneben. In diesem Workshop wollen wir uns gegenseitig “bewaffnen” mit Werkzeugen, wie der Macht der Sprache, der Komik, von Mimik und Gestik und was uns sonst noch so einfällt, und die wir anwenden können in Momenten, die uns sprachlos machen, in denen wir uns ohnmächtig oder klein fühlen. Dem Alltagssexismus in den Po kneifen anstatt selbst gekniffen zu werden. Jaja: nicht immer nur nehmen, sondern auch mal geben!

Am Workshop können nur 15 Personen teilnehmen, deshalb meldet euch bitte vorher bei uns per Mail (asta.frauenreferat@uni-muenster.de) an. Ihr bekommt in den Link zu dem Zoom-Raum, in dem der Workshop stattfinden wird, nach der Auslosung für die Teilnahme zugeschickt.



11.06.2021 ab 12 Uhr: Brunch und Austausch zum Thema: „Männlichkeit & Uni – patriarchale Strukturen unter der Lupe“

Gerade FLINTA*-Personen sind an der Uni oft mit schwierigen Situationen konfrontiert: Sei es eine männlich dominierte Gesprächskultur, wenig Sichtbarkeit in Forschung und Lehre oder fehlende Strukturen für studierende Mütter*, um nur einige Punkte zu nennen. Gerade an der Uni erleben wir es immer wieder, dass viele Räume von Männern geprägt und dominiert werden: Wer diskutiert in Seminaren mit, wer traut sich eine Promotion zu, wer wird von wem zitiert, wer bekommt die Professur… Es ist kein Zufall, dass die Anzahl an FLINTA*-Personen immer dünner wird, je höher eine Position in der universitären Hierarchie. So liegt beispielsweise der Anteil von Professorinnen an der Uni Münster bei gerade einmal 26,3 %. Wir wollen uns damit auseinandersetzen, inwiefern männer-dominierte Strukturen und Räume unseren Alltag an der Uni prägen, welche Auswirkungen diese für uns als FLINTA*-Personen konkret haben, und ob bzw. wie es möglich sein kann, diese patriarchalen Strukturen an der Uni zu überwinden. Außerdem soll natürlich Zeit für Themen sein, über die Ihr Euch darüber hinaus austauschen wollt.

Bringt gerne Kaffee, Tee und Brötchen mit vor den Laptop. So kommt vielleicht trotz Zoom ein bisschen Café-Stimmung auf 🙂 Wenn ihr Lust habt, vorbeizuschauen, meldet Euch bitte vorher per Mail unter asta.frauenreferat@uni-muenster.de oder über Facebook oder Instagram an  – dann schicken wir Euch den Zoom-Link. Wir freuen uns auf Euch!

14.05.2021 ab 17 Uhr: gemeinsames Kaffee-/Teetrinken zum Thema: emotionale Sorgearbeit

Und wie geht es dir heute so? Kann ich dir etwas Gutes tun oder dir einfach mal zuhören? All diese Sätze gehören zu einem gemeinsamen Miteinander und sorgen dafür, das wir uns wohler fühlen. Doch sie sind auch Arbeit, die wir unter dem Begriff emotionale Sorgearbeit fassen. Häufig wird diese Arbeit des „Sich-Kümmerns“ in unserer Gesellschaft FLINTAPersonen stereotypisch zugeschrieben. Im FLINTA-Raum wollen wir uns dieses Mal über emotionale Sorgearbeit in unserem Alltag austauschen. Welche Rolle spielt sie in eurem Leben? Welche Bedürnisse stehen dabei für euch im Vordergrund und was würdet ihr euch wünschen? Welche feministischen Perspektiven gibt es auf das Thema? (Wie) kann emotionale Sorgearbeit eigentlich bestreikt werden und was bedeutet das? Welche Perspektiven und Problematiken können damit aufgemacht werden?
In einem lockeren Rahmen, in dem kein theoretisches Vorwissen nötig ist, können wir uns gemeinsam über unsere Erfahrungen austauschen, auskotzen und ggf. Handlungsoptionen entwickeln. Natürlich ist auch Raum für alles andere, worüber ihr gerne reden möchtet!
Also, nehmt euch eine kuschelige Decke, Kaffee oder Tee und Kekse mit vor den Laptop und wir tauschen uns gemeinsam aus.
Wir freuen uns auf euch!

09.04.2021 ab 11 Uhr: gemeinsames Frühstück zum Thema: FLINTA*-Sein in der Pandemie

Was bedeutet die Pandemie eigentlich für FLINTA*-Personen? Um uns darüber auszutauschen wollen wir eingangs gemeinsam einen kleinen Text zu diesem Thema lesen und gemeinsam ins Gespräch kommen. Wie geht es euch in der aktuellen Situation? Wo seht ihr Schwierigkeiten? Worauf können wir diese Probleme vielleicht zurückführen? Außerdem ist natürlich Raum für alles, was euch auf dem Herzen liegt!

27.03.2021 ab 19 Uhr: Workshop „FLINTA*Räume“ (von queer*topia)

In diesem Workshop wollen wir uns über FLINTA* (FrauenLesbenInterNicht-binärTrans)-Räume Gedanken machen/reden. Dazu wollen wir uns mit folgenden Fragen beschäftigen: Wieso sind uns diese Räume wichtig? Werden wir den eigenen Ansprüchen, Räume zu kreieren, die mit den kritisierten Verhältnissen brechen, gerecht? Wie können wir der Abwehr, die diese Räume hervorrufen, begegnen? Für wen sind diese Räume wie zugänglich? Wie können wir den Zugang für inter-, nicht-binäre und trans-Menschen vereinfachen? Und wie können wir FLINTA-Räume weiterdenken?

26.02.21 ab 16 Uhr: Workshop „Alltagssexismus endlich angemessen niveaulos begegnen! – EinSelbstermächtigungs-Workshop für FLINTA*-Personen“ (vom Educat Kollektiv)

Am 26.02. findet im Rahmen des FLINTA*Rooms ein Workshop mit dem Titel „Alltagssexismus endlich angemessen niveaulos begegnen! – EinSelbstermächtigungs-Workshop für FLINTA*-Personen“ statt.

Ankündigungstext: Er lauert wirklich überall: Alltagssexismus. Manchmal ist er wortgewalt(tät)ig, manchmal körperlich, manchmal subtiler, aber ganz sicher ist er immer daneben. In diesem Workshop wollen wir uns gegenseitig “bewaffnen” mit Werkzeugen, wie der Macht der Sprache, der Komik, von Mimik und Gestik und was uns sonst noch so einfällt, und die wir anwenden können in Momenten, die uns sprachlos machen, in denen wir uns ohnmächtig oder klein fühlen. Dem Alltagssexismus in den Po kneifen anstatt selbst gekniffen zu werden. Jaja: nicht immer nur nehmen, sondern auch mal geben!

Am Workshop können nur 15 Personen teilnehmen, deshalb meldet euch bitte vorher bei uns per Mail (asta.frauenreferat@uni-muenster.de) an. Ihr bekommt in den Link zu dem Zoom-Raum, in dem der Workshop stattfinden wird, nach der Auslosung für die Teilnahme zugeschickt.

12.02.21 ab 16 Uhr: gemeinsames Kaffetrinken: Kuchen essen, Plaudern und Austauschen zum Thema „Diskriminierende Sprache“

Am 12.2. widmen wir uns dem Thema „Diskriminierende Sprache“. Dazu haben wir ein paar Diskussionsanregungen vorbereitet und wollen mich Euch darüber ins Gespräch kommen, wann und wo Euch diskriminierende Sprache begegnet. Habt Ihr damit schon Erfahrungen in der Uni gemacht? Wie damit umgehen? Außerdem soll natürlich Zeit für Themen sein, über die Ihr Euch darüber hinaus austauschen wollt. Bringt gerne Kaffee, Tee und Süßigkeiten mit vor den Laptop. So kommt vielleicht trotz Zoom ein bisschen Café-Stimmung auf 🙂 Wenn ihr Lust habt, vorbeizuschauen, meldet Euch bitte vorher per Mail unter asta.feminismus@uni-muenster.de – dann schicken wir Euch den Zoom-Link. Wir freuen uns auf Euch!

22.01.21 ab 10 Uhr: gemeinsames Frühstück: Essen, Plaudern und Austauschen zum Thema „Gesprächskultur an der Universität“

Am 22.1. wollen wir mit einem ersten Treffen über Zoom in dieses Vorhaben starten und zwar mit einem gemeinsamen Frühstück.  Also bringt gerne Brötchen und Kaffee/Tee oder was sonst für euch am Morgen nicht fehlen darf mit vor den Laptop (: Wir haben einige Anregungen und Fragenzum Thema Gesprächskultur an der Uni vorbereitet. Darüber können wir dann gemeinsam ins Gespräch kommen – Was fällt Euch in Seminaren auf? Gibt es Besonderheiten in Euren Fächern? Was hat Zoom mit dem allen gemacht? Es soll aber auch vor allem Zeit dafür geben, dass ihr die Themen, die euch gerade beschäftigen, einbringen könnt. Also kommt gewappnet mit Frühstück und Kuscheldecke vorbei und wir entscheiden zusammen, worüber wir uns austauschen wollenund wie wir das Treffen gestalten. Wenn ihr vorbeikommen mögt – meldet euch bitte vorher per Mail unter asta.feminismus@uni-muenster.de, dann schicken wir euch den Zoom-Link. Wir freuen uns auf Euch!