Salon Féministe

Unsere regelmäßige Veranstaltung: Emanzipatorische Vorträge und Workshops in Barackenatmosphäre bei Kaffee und Kuchen unter Pompoms. Der feministische Salon findet einmal im Monat am Sonntag in der Baracke, Scharnhorststraße 100 in Münster, statt.

Falls ihr Vorschläge fürs Programm habt, kontaktiert uns per Mail oder kommt in unsere Sprechstunde!

Hier findet ihr unser kleines Flyer-Archiv mit den vergangenen Veranstaltungen (unsere Referent*innen können wir bis jetzt übrigens alle wärmstens weiter empfehlen:)!

#31 am 23.06.2019

Vortrag: Autoritärer Charakter und Geschlechterverhältnisse mit Barbara Umrath

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In gewohnt gemütlicher Atmosphäre laden wir euch zusammen mit der Projektstelle Ideologiekritik zu einem Vortrag mit Barbara Umrath ein.

Und darum wird es in dem Vortrag gehen:

Autoritärer Charakter und Geschlechterverhältnisse – Zur Aktualität der Kritischen Theorie aus feministischer Perspektive

Im Kontext von Donald Trumps Wahl zum US-Präsidenten und dem Erstarken rechtspopulistischer Parteien und Bewegungen in Europa hat das von der Kritischen Theorie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte Theorem des autoritären Charakters neue Aufmerksamkeit erlangt. ‚Geschlecht’ und Sexualität werden dabei allerdings bisher kaum thematisiert. Die Mobilisierungen gegen eine vermeintliche ‚Frühsexualisierung’ von Kindern und die Diffamierung der Gender Studies als ‚Ideologie’ geben jedoch Anlass, sich genau damit auseinander zu setzen. Was haben ‚Geschlecht’ und Sexualität mit dem autoritären Charakter zu tun? Wie hat die Kritische Theorie den autoritären Charakter verstanden? Und wie lassen sich deren Überlegungen mit Blick auf aktuelle Entwicklungen der Geschlechterverhältnisse weiterdenken?

Barbara Umrath ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der TH Köln. In ihrer Dissertation hat sie die Auseinandersetzungen der Kritischen Theorie mit Geschlechterverhältnissen untersucht: https://www.campus.de/buecher-campus-verlag/wissenschaft/soziologie/kritische_theorie_und_geschlecht-15387.html

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des autonomen Frauen*referats und der Projektstelle Ideologiekritik. Außerdem unterstützt vom Büro für Gleichstellung der WWU Münster.

#30 am 19.05.2019

Frauen*historischer Stadtrundgang

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Wir laden euch ganz herzlich ein am 19.5.2019 um 15 Uhr gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Frauengeschichte Münster und uns die Frauen*geschichte von Münster zu erkunden.  Wir treffen uns um 15 Uhr vor dem AStA-Häuschen und kehren anschließend vor dem Schloss ein und picknicken (wenn das Wetter endlich mal mit spielt). Wir sind ungefähr bis 16:30 Uhr unterwegs.

Für das Picknick sorgen wir. Die Stadtführung wird durch die Arbeitsgruppe Frauengeschichte Münster (http://frauen-stadtrundgaenge-muenster.de) geleitet.

 

#29 am 28.04.2019

Vortrag und Diskussion: Die „Mütter des Grundgesetzes“ und die Gleichberechtigung mit Lea Rabe

Ein Gedanke hat meine besondere Beachtung gefunden: Daß wir zwar heute die Gleichberechtigung für unsere Frauen haben, daß aber diese Gleichberechtigung immer noch eine rein papierne ist.“

– Elisabeth Selbert

grundgesetzplakat

Das Grundgesetz wird im Mai 70 Jahre alt – ein guter Zeitpunkt, um aus feministischer Perspektive den historischen Rückblick zu wagen:  Auf Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel. Diese vier couragierten Frauen setzten ihre politischen Anliegen gegen eine überwältigende männliche Mehrheit im Parlamentarischen Rat durch. Vor allem der Kampf um die Einführung des Gleichberechtigungsartikels, den Elisabeth Selbert mit der bahnbrechenden solidarischen Unterstützung der deutschen Nachkriegsfrauen über alle politischen Lagergrenzen hinweg ausfocht, war Initialzündung für die Abschaffung des patriarchalischen Familienrechts und die folgenden stetigen Verbesserung der rechtlichen Verhältnisse und Lebensrealität für Frauen bis hin zur Einführung des Förderauftrags des Art. 3 II 2 GG.  Der Vortrag erzählt die Rechtsentwicklung und ihre Auswirkungen auf die reale Lebenssituation von Frauen nach und macht dabei deutlich, welche Widerstände die Akteur*innen zu überwinden hatten.

Und heute – alles gut? Dass die Entgeltgleichheit ein Stolperstein der Gleichberechtigung ist, erkannte schon Frieda Nadig. Wie es heute um „gleiches Geld für gleiche Arbeit“ steht, besprechen wir mit einem Ausblick auf Gender Pay Gaps und das neue Entgelttransparenzgesetz.

Im Anschluss ist Raum und Zeit für Diskussionen. Gern können wir hier auch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Personenstandsrecht zum Anlass nehmen, um in den Austausch über die Rechte und Perspektiven von Personen mit nicht-binären Geschlechtsidentitäten einzusteigen.

Wir laden euch herzlich zu Kaffee und Kuchen ab 14:30 Uhr und zum Vortrag ab 15:30 Uhr ein.

#28 am 18.11.2018

Lesung aus dem Sammelband: NICHT NUR MÜTTER WAREN SCHWANGER – UNERHÖRTE PERSPEKTIVEN AUF DIE VERMEINTLICH NATÜRLICHSTE SACHE DER WELT

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Der Sammelband NICHT NUR MÜTTER WAREN SCHWANGER vereint persönlich geschilderte Erfahrungen mit Schwangerschaft, die im gesamtgesellschaftlichen Diskurs oft überhört werden: Es geht um unerfüllte und lesbische Kinderwünsche, um trans-männliche oder alters-untypische Schwangerschaften, genauso wie um Abtreibung und Fehlgeburt, Repro-Medizin, Pränataldiagnostik und vieles mehr. Das Buch will den einengenden und Druck ausübenden Blick, Schwangerschaft sei für die cis-Heteronorm die „natürlichste Sache der Welt“, für alle anderen hingegen unmöglich, aufweichen, und dabei alternative Visionen entwickeln: für mehr Offenheit und Selbstbestimmung im Umgang mit Kinderwünschen, Schwangerschaft und Eltern-Sein.

#27 am 21.10.2018

Vortrag: Warum Kapitalismuskritik nicht ohne Liebe zu denken ist.Zur Einführung in materialistisch-feministische Theorien Vortag und Diskussion mit Katharina Volk

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In den 1970er Jahren forderten Feministinnen die Befreiung der ‚Hausfrau‘, welche die unbezahlte Hausarbeit „aus Liebe“ leistet. Mit ihren Publikationen und Aktionen zeigten sie dabei auf, dass eine emanzipatorische Kapitalismuskritik nicht ohne den Blick auf die gesellschaftliche, geschlechtliche und internationale Arbeitsteilung auskommt. Auch heute muss eine radikale Kritik am Bestehenden sowohl die Erwerbs- als auch die Familienarbeit in ihren Verhältnissen und ihrer Verwobenheit erfassen – und die spätestens seit der Hausarbeitsdebatte unausweichlichen Fragen nach den Zusammenhängen von Kapitalismus und Patriarchat sowie der Produktion der Lebensmittel (Warenproduktion) mit der Produktion des Lebens („Reproduktion“) stellen. Historisch betrachtet gibt es schlagfertige materialistisch-feministische Theorien, die diesen Anspruch verfolgen. Einige dieser Ansätze zu erläutern und zu klären, wie und was all das mit Liebe zu tun hat, wird Gegenstand des Vortrags sein.

Katharina Volk lebt derzeit in der Nähe von Kiel und arbeitet bei der IG Metall im Bezirk Küste. Im Juni 2018 erschien ihre Dissertation unter dem Titel „Von der Gesellschaftsanalyse zur Utopie. Ein historischer Rückblick auf materialistisch-feministische Theorien“ im Verlag Westfälisches Dampfboot.

Eine Veranstaltung des Autonomen Frauenreferats im AstA der Uni Münster [www.frauenreferatmuenster.wordpress.com] in Kooperation mit der Gruppe et2c [www.et2c.org]

 

#26 am 5.20.2018

Filmvorführung und Gespräch: My Two Polish Loves mit Tali Tiller

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Tali begibt sich auf eine bewegende Reise in die polnische Stadt Lodz, um den Spuren ihrer persönlichen Wurzeln und der damit verknüpften Geschichte nachzugehen.

Im Zentrum stehen dabei ihre zwei polnischen Geliebten: Ihre in Polen aufgewachsene Partnerin Magda, die anfängt, die Reise zu filmen, und ihre Großmutter Silvia, eine Holocaust-Überlebende, deren Stimme und Erinnerungen das Paar auf ihrem Weg begleiten.

Während sie auf der Suche nach lang vergessenen Straßennamen die Straßen von Lodz durchwandern, das Ghetto besuchen, in dem Silvia ihre Jugend verbracht hat und versuchen, einen fast verschütteten Grabstein zu finden, entdecken Tali und Magda überraschende Übereinstimmungen in ihrem polnischen Erbe.

Der Dokumentarfilm geht der Frage nach, wie Erinnerungen an den Holocaust und Krieg von Frauen erlebt, erzählt und durch die Jahrzehnte weitergegeben werden. Gefragt wird auch, ob sich zukünftige Generationen noch für die Geschichte des Holocaust interessieren werden, wenn es keine direkten Zeug*innen mehr gibt? Wie wichtig ist eine physisch erfahrbare Erinnerung? Was ist die Rolle der dritten Generation?

Hier ein kleiner Einblick:

#25 am 15.07.2018

Frauen*historischer Stadtrundgang durch Münster

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#24 am 17.06.2018

Vortrag „Transfeindlicher Feminismus im Deckmantel der Emanzipation – TERFs und ihre Anknüpfungspunkte in Feminismen

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#23 am 22.04.2018

Workshop zum Thema „antisexistitische Awarenessarbeit“ mit Ann Wiesenthal

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#22 am 10.12.2017 (verdammt, schon wieder falsch durchgezählt!)

Vortrag von Rix Weber: Trans* und Elternschaft. Verhandlungen normativer Vorstellungen von Familie und Geschlecht

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#21 am 23.11. 2017

Lesung von Peet Thesing: Feministische Psychiatriekritik

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#20 am 29.10.2017 (wird nachgeholt)

Vortrag von Juliane Lang: Geschlechterpolitiken der AfD

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#19 am 24.09.2017
Fotos und Talk mit Ceren Saner: „Isn’t it love“ Perspectives on art, lgbttiq-everydaylife & activism in Istanbul, Turkey

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#18 am 23.07.2017

Frauenhistorischer Stadtrundgang durch Münster (leider falsch durchgezählt ;))

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#17 am 05.02.2017

Vortrag:Postödipale Subjekte und ihr Geschlecht

#16 am 29.1.2017

Vortrag: Ökonomisierung im Widerspruch zu Care

#15 am 18.12.2016

MovieNight: Girl Power.

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#14 am 26. November 2016

Popfeminismus. mit Katja Peglow

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#13 am 23.10.2016

Antisemitismus im Feminismus. mit Merle Stöver

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#12 am 28.02.2016

Antifeministische Strömungen im deutschsprachigen Raum. mit Michaela Burkhard

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#11 am 31.01.2016

Buchvorstellung: Heroines. mit Ronja Schreurs

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#10 am 25.10.2015

Queer_Feminismus. Label&Lebensrealität. mit Nadine Lantzsch

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#9 am 27.09.2015

Konzert 

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#8 am 30.08.2015

Salon Movie Night

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#7 am 19.07.2015

Sommerfest mit super Musik

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#6 am 21.6.2015

Vernetzungsedition: Feministische Gruppen aus Münster stellen sich vor

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#5 am 26.04.2015

Intersex*: die unsichtbar gemachten Geschlechter oder die Folgen der Zweigeschlechtlichkeit. von Anike Kräemer

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#4 am 18.01.

“Viele kleine Kopftuchmädchen … ” Eine postkolonial -feministische Kritik an neo-kolonialen Diskursen über Muslimische Frauen of Color von Ismahan Wayah

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#3 am 14.12.

„Wo muss denn der Rollstuhl hin?“ Eine feministische Kritik an Ableism in der bürgerlichen Gesellschaft

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#2 am 16.11

Keine Emanzipation ohne die Emanzipation der Gesellschaft? Geschlechterverhältnisse und Kritische Theorie

Salon Feministe #2

#1 am 11.10

Was hat Sex mit Sexismus zu tun? Diskurse und Polarisierungen um Feminismus und Sexualität

Salon FéMinisTe #2

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